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Vergabeexperten fördern die Vergabekultur

Dipl. Ing. Heyo Schönwälder (FH)

Heyo Schönwälder, Dipl. Ing. (FH), ist Initiator der Förderung einer gemeinsamen europäischen Vergabekultur. Heyo Schönwälder ist seit 1991, dem Gründungsjahr seines auf Vergabeverfahren und Architektenwettbewerbe spezialisierten Unternehmen dem Dialog zwischen Auftraggebern den Projektzielen und dem Auftragnehmern verschrieben.  

Bereits im Jahr 2018 machte er den Vorschlag der Bildung eines Vergabethinktanks. Er hebt die Bedeutung des Vergabewesen hervor und betont: „ Die Kooperation motiviert über gelingende Beziehung, Anerkennung, Wertschätzung, gemeinsame Zielsetzungen und deren Erreichung. Konkurrenz „motiviert“ ausschließlich in der Preisfindung sonst wirkt es in den Vergabeverfahren primär über Angst vor dem Konkurrenten oder Auftraggeber. Gut geführte Vergabeverfahren berücksichtigen diese Gegebenheiten bei der Entwicklung der Eignungs- Auswahl und Zuschlagskriterien und schon in der Anlage der Art des Vergabeverfahrens im Sinne einer Vergabekultur die auf Vertrauen beruht“.

Heyo Schönwälder, Dipl. Ing. (FH), ist spezialisiert auf Verfahrensdesign im Vergabewesen und hat als einen starken Schwerpunkt die Wettbewerbs- und dialogorientierte Qualifizierungsverfahren und Vergabeverfahren gemäß der Vergabeverordnung
Eine Auswahl seiner Referenzprojekte ist unter www.vergabekultur.de einzusehen.

Heyo Schönwälder studierte Architektur an der Technischen Fachhochschule in Berlin und arbeitete anschließend im Referat für Wettbewerbe der Berliner Bauverwaltung. 

Ab 1989 war er in der Stabsstelle (SenBauWohnen) für Innerstädtische Investitionsverfahren mit städtebaulichen Studien – u.a. Sony-Europaniederlassung am Potsdamer Platz, debis-Niederlassung am Potsdamer Platz der Nachwendezeit vorbereitend tätig. 

1991 machte er sich mit Schönwälder Zimmer Architektur & Stadtplanung selbständig (seit 2006 Fiebig Schönwälder Zimmer. selbständig und arbeitete also Dozent an verschiedenen Hochschulen sowie für die Architektenkammer im Fortbildungsbereich zum Vergabe- und Wettbewerbswesen.

Initiator der Förderung einer gemeinsamen europäischen Vergabekultur

Mag. Alexandra Terzaki

Mag. Alexandra Terzaki ist Jahrgang 1969, gebürtige Griechin und lebt seit 1987 in Wien und arbeitet seit 2020 in Wien und Berlin. Sie ist Juristin (Rechtswissenschaften in Wien – Unternehmensberaterin, keine Volljuristin, keine Rechtsanwältin), Geschäftsführerin der TERZAKI Unternehmensberatung (seit 2006 in Wien und seit 2020 auch in Berlin), geschäftsführende Gesellschafterin der TERZAKI & Partner GmbH in Wien und international anerkannte Expertin im Vergabemanagement und Verfahrensdesign bei der öffentlichen Beschaffung. Frau Terzaki ist ÖNORM – Expertin Komitee ON-K 015 „Vergabewesen“ und ON-K 018 und somit Expertin für öffentliches Auftragswesen im Austrian Standards International - Standardisierung und Innovation. Sie ist Initiatorin und Sprecherin des fnv (FrauenNetworkVergaberecht) www.fnv.at.

Frau Terzaki wurde schon mehrmals von der imh Institut Manfred Hämmerle GmbH (Vormals IIR GmbH) zum Speaker of the year ausgezeichnet. Sie pflegt eine intensive Vortragstätigkeit im Vergabewesen.  Seit September 2018 erweitert sie ihre laufende Vortragstätigkeit in Europa im Auftrag des Lexxion Verlags (Berlin).

Seit April 2020 führt TERZAKI Unternehmensberatung eine eigene Betriebsstätte in Berlin und bietet auch in Deutschland ihre Beratungsleistung ausschließlich öffentlichen Auftraggebern an. Seit Mai 2020 ist sie Autorin des Auftraggeber-Handbuches zum BVergG 2018, WEKA Verlag.

Frau Terzaki hat bereits allein im Rahmen Ihrer Position als Geschäftsführerin der TERZAKI Unternehmensberatung weit mehr als 300 Vergaben persönlich erfolgreich betreut und abgewickelt und hat zahlreiche Referenzen im Bereich des Vergabewesens. Seit Oktober 2020 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin der TERZAKI & Partner GmbH in Wien. Ihre Tätigkeit in Deutschland erfolgt durch die TERZAKI Unternehmensberatung Berlin.

TERZAKI Unternehmensberatung in Wien (Zentrale) und in Berlin (Bürostätte)

Thomas Heine

Thomas Heine ist Geschäftsführer der Unternehmen IMAGO Thomas Heine GmbH und SDG media GmbH.
 
Als Herausgeber des Magazins für einen nachhaltigen Einkauf „Kleine Kniffe“, richtet er sich halbjährlich an Betriebe, Kommunen und Wohlfahrtsverbände richtet www.nachhaltige-beschaffung.com und spricht diese tagesaktuell über die Social Media Kanäle LinkedIn, Twitter, Instagram und Facebook an.

Nachhaltige Beschaffung, E-Procurement, Supply Chain, nachhaltige Produktion und Distribution, betriebliche und gesellschaftliche Initiativen für eine nachhaltige Beschaffung und vor allem Beispiele ihrer erfolgreichen Verankerung in den Betrieben, Kommunen, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden sind regelmäßige Themen im Magazin.

Zahlreiche Persönlichkeiten aus bundesweit operierenden Fachstellen zur Beschaffung, aus Wissenschaft, Forschung, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden unterstützen die Herausgabedes Magazins durch ihre Mitarbeit im Beirat.

Mit seiner Firma, der SDG media GmbH initiierte Thomas Heine im Jahr 2020 Fachkongresse zu den Themen „Digitalisierung an Schulen - nachhaltig gestalten“ sowie die „Procurement Leadership 2030“ zusammen mit der IHK zu Dortmund und dem BME Regionalverband Ruhr.

Zudem ist das Magazin „Kleine Kniffe“ Medienpartner von Messen und Events zum Thema „Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltige Beschaffung“. Hierzu gehören: „Deutscher Nachhaltigkeitspreis“, „Procurement Summit“, und der B.A.U.M. e.v. „Wettbewerb Büro & Umwelt“.

Herausgeber des Magazins für eine nachhaltige Beschaffung „Kleine Kniffe“

MMag. Dr. Claus Casati
  • Mag. der Wirtschaftswissenschaften : 1992
  • Sponsion Mag. der Rechtswissenschaften : 1995
  • Promotion Dr. der Rechtswissenschaften: 1998
  • Rechtsanwalt seit: 2001, Kanzlei in 1060 Wien  Mariahilferstraße 1b/17,  www.casati.at
  • Publikationen: Zahlreiche Publikationen insbes.  zum Vergaberecht zuletzt Beiträge  in RPA (Recht und Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe), insbesondere gerade im Druck: Gölles (Hrsg) Manz-Kommentar BVergG 2018
  • ÖWAV: Leiter Vergabeausschuss des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands (ÖWAV) www.oewav.at  seit 2004; zuletzt herausgegeben Leitfaden Vergaberecht.
  • Veranstaltungen: Mitorganisator und Vortragengender beim Jährlichen Seminar des ÖWAV: "Vergaberecht für die Praxis",
  • seit 2005 laufend  Erfahrung im Vergaberecht: Betreuung öffentlicher Auftraggeber seit 1997 unter anderem: federführende rechtliche Betreuung von Vergabeverfahren Totalunternehmer-PPP-Verträge im Baubereich von zahlreichen Projekten seit mehr als 10 Jahren.

Rechtsanwalt und Autor von Fachpublikationen im Bereich des öffentlichen Rechts, des Wettbewerbsrechts und des Vergaberechts

Mag. Manfred Hämmerle

Manfred Hämmerle ist Eigentümer und Geschäftsführer der imh Institut Manfred Hämmerle GmbH (vormals I.I.R. Institut for International Research GmbH). Die imh GmbH ist der in Österreich führende Veranstalter von detailliert recherchierten und didaktisch hervorragend aufbereiteten Fachkonferenzen, -Kongressen und Seminaren. Seit 2016 hat die imh zudem mehr als 500 Online Seminare organisiert, darunter jährlich 12 bis 15 im Bereich Vergabe und, neu, Vergabekultur.

Herr Hämmerle ist seit 1993 aktiv als Konferenz- und Seminarentwickler mit dem Thema Vergaberecht befasst. Er hat schon in den 1990er Jahren persönlich maßgeblich an der Veranstaltung der ersten prominent besetzten Vergabekonferenzen in Österreich mitgewirkt. Es folgten zahlreiche Seminare mit den führenden österreichischen Experten und internationalen Referenten, seit dem Jahr 2009 in enger Abstimmung mit TERZAKI Unternehmensberatung bzw. TERZAKI & Partner GmbH. Im Jahr 2016 entstand, in enger Kooperation mit Frau Terzaki, mit der Online Seminarreihe „Vergaberecht UPDATE“ ein völlig neues Seminarformat. TERZAKI und imh setzten damit einen weiteren Meilenstein im Bereich Vergabe und Vergabekultur.

Weitere Seminar- und Konferenz-Themenschwerpunkte der imh sind u.a. PSO Public Service Obligations und ÖPNV, Gesundheit, Energie und Banken. Insgesamt veranstaltet imh jährlich annähernd 100 Fachkonferenzen und -Kongresse, sowie mehr als 250 Fachseminare. Insgesamt erreicht die imh damit ca. 5000 Teilnehmende. Dazu kommen zusätzlich die Online Seminare und Online onAir Konferenzen, deren Zahl ab 2020 auf jährlich beinahe 200 Termine angestiegen ist.

Eigentümer und Geschäftsführer der imh Institut Manfred Hämmerle GmbH

Jaqueline Matijevic, MSc

Jaqueline Matijevic leitet die Innovationsentwicklung bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und ist dafür verantwortlich, dass aus ersten Ideen oder Konzepten neue Produkte und Services sowie Geschäftsmodelle entstehen. Dabei gibt es zahlreiche Überschneidungspunkte mit dem Einkauf und dem Vergabewesen.
 
Bereits während ihres Management-Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien, war Frau Matijevic in der IÖB-Servicestelle (Innovationsfördernde Öffentliche Beschaffung) bei der Bundesbeschaffung GmbH tätig. Hier sammelte sie erste Erfahrungen mit dem Vergabewesen und begleitete öffentliche Auftraggeber vor allem in der Markterkundung sowie in der Ausschreibungsvorbereitung.
 
Das gesammelte Wissen nahm sie Ende 2017 zu den ÖBB mit und etablierte dort das konzernweit erste Innovationsprogramm, bei dem MitarbeiterInnen in nur wenigen Monaten neue Produkte und Services entwickeln. In diesem Innovationsprozess war vor allen Dingen die Zusammenarbeit mit Startups besonders spannend. Daher fokussierte sich Frau Matijevic darauf, die Rahmenbedingungen für diese Zusammenarbeit zu erheben und aufzuzeigen, dass das „Korsett des Vergaberechts“ nur so eng sitzt, wie man es selbst schnürt.
 
Das Ergebnis daraus war ein Startup-Whitepaper für die ÖBB, das gemeinsam mit internen ExpertInnen und Terzaki & Partner GmbH entstand und beim Vorstand die entsprechende Awareness für das Thema erzeugte. Mit Anfang 2021 wurde das Innovationsprogramm um einen sog. Startup-Stream erweitert, um noch früher und intensiver mit Startups zusammenzuarbeiten. Somit wurde der Grundstein für die Umsetzung des Whitepapers gelegt.

Jaqueline Matijevic, MSc, Leiterin Innovationsentwicklung, ÖBB Open Innovation

Stelios Tsevas

Stelios is an attorney before the Court of Appeal in Athens, Greece. He specializes in administrative courts’ jurisdiction in Greece, mainly working on constitutional, administrative and public procurement law cases before the Council of State of the Hellenic Republic. He is also a legal counsel of several public and private entities in Greece mostly advising on special regulatory matters. Stelios holds a Bachelor in Laws from the University of Athens School of Law and a Masters’ Degree in Public Law from the same School. He has acquired a Postgraduate Diploma in Public Procurement Regulation from King’s College London Dickson Poon School of Law, and he is currently a PhD Candidate in the University of Athens School of Law. 
 
75 Skoufa str.
10680 Athens, GR
T +30 697 59 33 791
in Stelios Tsevas

Stelios Tsevas, Attorney at Law (Prof. Spyridon Vlachopoulos Law Firm)

Mag. Andrea Preiner

ist Jahrgang 1980 und Juristin (Studium der Rechtswissenschaften in Wien). Sie verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz in der Beratung sowohl von Auftraggebern als auch Bietern. Nach dem Studium begann sie 2005 ihre vergaberechtliche Laufbahn als Rechtsanwaltsanwärterin bei Heid Schiefer Rechtsanwälte, wechselte Ende 2005 in die Rechtsabteilung der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), wo sie bis Anfang 2009 sämtliche Beschaffungsprojekte der FFG abwickelte. Danach zog es sie in die Privatwirtschaft zur IT-Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems Austria, bei der sie bis August 2020 die Leitung der Rechtsabteilung innehatte. IT-Projekte für Kunden im öffentlichen Bereich, sowie Beratung im IT & IP- und Vergaberecht zählten dabei zu ihren Schwerpunkten. 2016 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann die PreinerWein GmbH in Apetlon/Seewinkel, mit der das Weingut der Familie in dritter Generation übernommen wurde. Frau Preiner ist dort für Marketing und Vertrieb verantwortlich.

Im September 2020 wurde sie Partnerin und geschäftsführende Gesellschafterin bei TERZAKI & Partner GmbH.

Seit 2007 bis heute Vortragstätigkeit im Bereich  IT und IP Recht, Vergaberecht, FuE – Förderungen, Beihilfenrecht.

Frau Preiner ist Autorin der Rubrik „Öffentliche Ausschreibungen, PPP, Vergaberecht“ im Handbuch Wirtschaftsverträge, erschienen im Verlag Lexis Nexis.
 
SCHWERPUNKTE Frau Preiner:

  • Vergaberechtliche Konzeption und Umsetzung von IT-Aufträgen
  • Innovation, Technologie & Digitalisierung
  • Intellectual Property (IP)

Geschäftsführende Gesellschafterin - TERZAKI & Partner GmbH

Dr. Hans Gölles

Dr. Hans Gölles ist Sachverständiger für Vergabewesen und war bis September 2002 Geschäftsführer der Vereinigung Industrieller Bauunternehmungen Österreichs (VIBÖ). Er wirkte 1993/4 bei der Umsetzung der EG-Vorschriften zum österreichischen Bundesvergabegesetz mit. Dies war eines seiner wichtigsten Projekte.

Weiters u.a. stellvertretender Vorsitzender der FNA 018 des Österreichischen Normungsinstituts (ÖN), in dem die ÖNORM A2050 erarbeitet wurde.

Er ist Autor von Publikationen zum Vergabe- und Bauvertragsrecht.

Dr. Hans Gölles ist Jahrgang 1941 und in Graz/Österreich geboren. Er schloss 1965 ein Studium der Rechtswissenschaften in Graz ab. Seine Vorliebe für die Technik holte ihn nach seinem Studium wieder ein. Sein erster Job war in einem Grazer Bauunternehmen, in dem er 27 Jahre lang arbeitete.

Anfang der 1990er-Jahre übersiedelte er nach Wien. Er bekam die Chance als Geschäftsführer in der Bauindustrie zu arbeiten. Fortan arbeitete er in einigen Ausschüssen, engagierte sich in der Industriellenvereinigung und vertrat die Anliegen seiner Berufsgruppe.

Seit 2006 ist er ein Einzelunternehmer. Er arbeitet seitdem selbstständig und ist als Gutachter, Unternehmensberater und Autor tätig.

Gölles publiziert auch noch mit 78 Jahren in Fachzeitschriften, gibt sein Wissen in Vorträgen weiter und bringt sein Know-how als Herausgeber des MANZ-Kommentars BVergG 2018 online Kommentar zum BundesvergabeG 2018 ein.

Sachverständiger für Vergabewesen

Dr. Stephan Heid

Stephan Heid ist Rechtsanwalt und Partner bei Heid und Partner Rechtsanwälte. Er ist Experte für strategisches Vergabemanagement und innovative Vertragsmodelle in den Bereichen Bau, Gesundheit, IT, Kommunikation und Mobilität. Er ist Vorstand der IG Lebenszyklus Bau, Berater der Sozialpartnerinitiative „Faire Vergaben“ und Autor bzw. Herausgeber von Standardwerken im Vergaberecht.

Rechtsanwalt und Partner bei Heid und Partner Rechtsanwälte

Marc Steiner

ist Rechtsanwalt und amtet seit Januar 2007 als Richter am Bundesverwaltungsgericht. Die Abteilung, welcher er angehört, befasst sich namentlich mit Fällen aus dem Bereich des Vergaberechts. Im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments zum Thema «Modernisierung der öffentlichen Auftragsvergabe» vom 24. Mai 2011 (Strategie für Richtlinienreform) ist er als Experte beigezogen worden. Marc Steiner ist an mehreren WTO-Veranstaltungen aufgetreten, namentlich am WTO-Symposium zur nachhaltigen Beschaffung vom 22. Februar 2017. Am 6. Dezember 2019 hat er anlässlich des Climate Law and Governance Day in Madrid (Klimakonferenz COP25) zu einem Panel zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung beigetragen.

Sein Motto: «Das öffentliche Beschaffungswesen kann eine Blaupause sein für zukunftsfähige Formen von Kapitalismus.»

Richter am Bundesverwaltungsgericht, St. Gallen

Friedeman Kühn

Jahrgang 1964, Vergabe-Experte seit 14 Jahren.
Credo „Rücken frei für alle, die ausschreiben“

Seit 2007 Beratung öffentlicher Auftraggeber zur eVergabe. Ab 2010 Leitung Geschäftsbereich eVergabe bei B_I MEDIEN, hier mehrere Hundert Öffentliche Auftraggeber und ihre Dienstleister – Ingenieurbüros, Anwaltskanzleien, Projektsteuerer etc. – im täglichen Ausschreibungsgeschäft betreut, an Tausenden Vergaben helfend mitgewirkt. Sehr gute Kenntnisse des Vergabesektors in Deutschland und der EU, intensive Kontakte zu eVergabe-Lösungsanbietern und vertraut mit eVergabe-Systemen und Plattformen des Marktes. Aus dieser Position heraus 2020 Gründung und Start Deutsche Vergabe-Agentur®.

Erfahren in der Betreuung von Vergabestellen, seit Jahren bundesweit gefragt als Berater und Referent für vielfältige Vergabethemen. Vorträge auf Kongressen und Konferenzen, Workshops und Vorträge für Bildungseinrichtungen.

Aktives Mitglied im Deutschen Vergabenetzwerk (DVNW), Engagement für die Ziele des Netzwerks und die Interessen der Mitglieder. Mitglied im femak, dem Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus e. V., mit Beratung und Veranstaltungen aktiv, berät Beschaffer und Einkäufer in der Praxis der Auftragsvergabe.

Öffentliche Funktionen im Vergabesektor:

  • Mitglied und Referent Deutsches Vergabenetzwerk DVNW
  • Mitglied und Referent femak e.V.
  • Mitglied Projektgruppe XVergabe, Beschaffungsamt BMI
  • Mitglied Arbeitskreis Öffentliche Aufträge und Projektgruppe eVergabe, BITKOM e.V.

Netzwerk:
Exzellente Kontakte zu Vergabe-Fachleuten und Kanzleien verschiedener Fachrichtungen, zu Ansprechpartnern im Vergabewesen bei Bundes- und Landesministerien, Vergabekammern, Kommunen und Verbänden, Gesundheitseinrichtungen, Institutionen in Hoch- und Tiefbau, Straßenbau, Lichttechnik, IT und Digitalisierung.

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Deutsche Vergabe-Agentur GmbH

Dr. Johannes Schmid

Geboren am 08. Juni 1970, Jurist, seit 15 Jahren Erfahrung in der Gemeindeverwaltung und im Kommunalmanagement.

War stellvertretender Stadtamtsdirektor und Leiter des Verwaltungsdienstes bis 2006 in der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram in Niederösterreich.

Seit 2006 im Generalsekretariat des Österreichischen Städtebundes tätig – er ist unter anderem stellvertretender Generalsekretär und Leiter des Fachbereiches „Smart Cities“.

Für 6 Monate Praktikum als „national expert“  in der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission in Brüssel.

Diverse Vortragstätigkeiten und Veröffentlichungen.

Lehrbeauftragter an der FH Wien sowie an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Leiter der Fachbereichsleitung „Smart Cities“ im Generalsekretariat des Österreichischen Städtebundes

Michael Pilarski

Rechtsanwalt und Syndikus Michael Pilarski ist in der Rechtsabteilung bei der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen in Hannover als stellvertretender Teamleiter tätig.
 
Er hat in der Vergaberechtsstelle schwerpunktmäßig mehrere Jahre die Einhaltung des Zuwendungs- und Vergaberechts durch private und öffentliche Auftraggeber, die Förderungen aus öffentlichen Mitteln erhalten, geprüft und Zuwendungsempfänger bei zuwendungs- und vergaberechtlichen Fragestellungen begleitet. Nunmehr ist er in der Rechtsabteilung der NBank in den Bereichen Vergabe-, Zuwendungs-, Vertrags-, Verwaltungsrecht sowie Auslagerungsmanagement beschäftigt.
 
Darüber hinaus sitzt er der Vergabekammer Niedersachsen sowie der Vergabekammer des Bundes bei, übernimmt diverse Referententätigkeiten sowie Schulungen und ist Autor verschiedener Veröffentlichungen, zuletzt insbesondere für den "vergabeblog" des DVNW, in dem er Mitglied ist, und den Blog "Zuwendungsvergaberecht" zum "besonderen" Vergaberecht im Zuwendungsverhältnis.

Stellvertretender Teamleiter in der Rechtsabteilung bei der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen in Hannover und Rechtsanwalt

Karl Karbe

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Greifswald und der Absolvierung des juristischen Vorbereitungsdienstes in Berlin und Brandenburg wurde Karl Karbe sein gesamtes berufliches Leben vom Vergaberecht begleitet. 

Aktuell leitet er die Vergabestelle in einem kommunalen Wohnungsunternehmen in Berlin und ist als Dozent für Vergaberecht an der Verwaltungsakademie tätig.

Zu seinen beruflichen Highlights gehörte der Aufbau einer Vergabestelle und der dazugehörigen Erstellung von entsprechenden Prozessen und Abläufen. Außerdem durfte er mehrere komplexe Vergabeverfahren zur Beschaffung von Bau- und Planungsleistungen sowie aufwendige Architektenwettbewerbe durchführen.

Leiter der Vergabestelle bei der Berlinovo Grundstücksentwicklungs GmbH 

Martin Eichenseder

Martin Eichenseder war zwei Jahrzehnte in Asien tätig, größteils im Bereich der Produktionen und kennt die Menschenrechts- und Umweltsituation aus erster Hand, sowohl aufgrund seiner Tätigkeit bei einem der TÜVs also auch als integrierter Ehemann und Vater zweier Kinder.

Seit Mitte 2018 berät Martin Eichenseder Beschaffer im deutschsprachigen Raum in Bezug auf Nachhaltigkeit (Ökologie, soziale Kriterien, Langlebigkeit, Recyclebarkeit, ...), sowohl im großen Rahmen auf Konferenzen aber auch sehr gerne im kleinen Rahmen für ihre Organisation.

https://tcocertified.com/de/

Nachhaltigkeitszertifizierung von IT Produkten, TCO Certified

Matthias Berg

Matthias Berg ist Diplom-Kaufmann, sowie diplomierter Einkaufsexperte und diplomierter Einkaufsmanager und seit dem Jahr 2008 im BME beschäftigt. Er ist seit 2014 Mitglied im Führungskreis um den Geschäftsführer Dr. Silvius Grobosch und verantwortet im BME den Bereich Forschung und Entwicklung. In dieser Funktion entwickelt er mit seinem Team innerhalb des BME-Fachgruppen-Netzwerks bestehende Einkaufskonzepte und zukunftsweisende Strategien aktiv weiter, insbesondere im Bereich des innovationsorientierten Einkaufs. Ziel ist es, Erkenntnisse, Erfahrungen und Optimierungspotentiale über spezifische Branchen hinweg und im Austausch mit der Wissenschaft zu sammeln und dieses Know-how den Mitgliedern und Kunden des BME zur Verfügung zu stellen. Dies zum Beispiel durch eine Vielzahl von Publikationen und Studien rund um den Bereich Einkauf und Beschaffung (z.B. Strategischer Energieeinkauf, Einkauf im Krankenhaus, Einkauf 4.0, etc.).

Darüber hinaus bringt er sich als Referent, Diskutant und Moderator in diverse Veranstaltungen (intern und extern) ein und beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung der gesamten Einkaufs- und Beschaffungscommunity. Im BME verantwortete er die Entwicklung unterschiedlicher Veranstaltungsformate (so z.B. die BME-Innovationstage und Start-up-Crunches), den Aufbau des Karriereportals „BMEJobSource“, ist Bestandteil des Wissenschaftlichen Beirats und wirkt als Experte in diversen externen Projekten und Initiativen, so z.B. „Procure2Innovate“ oder Zukunftskongress Krankenhaus. Darüber hinaus ist er Jury-Mitglied beim Österreichischen Verwaltungspreis und dem BME-Award „Innovation schafft Vorsprung. Zudem festes Mitglied in der Arbeitsgruppe Verwaltung & externe Innovatoren/Start-ups beim ITPlanungsrat.

Seit Oktober 2014 ist Herr Berg Leiter des Kompetenzzentrums innovative Beschaffung (KOINNO). Im Rahmen jener Projektleitung ist er Gesicht, inhaltlicher Treiber und Verfechter des Kompetenzzentrums geworden. Sein Wissen bringt er aktiv in zahlreiche Leistungen ein, so z.B. in die Beratungsprojekte und den Aufbau der zahlreichen Tools (Toolbox, Lebenszykluskostenrechner, eLearning und Zertifizierung).

Zudem ist er Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger und schafft Strategien und Raum für die Entwicklung innovativer Beschaffungsstellen. Dies ist Basis für ein umfassendes Netzwerk im Bereich Einkauf und innovative Beschaffung. Darüber hinaus forciert Herr Berg die Zusammenarbeit mit Fachverbänden, Auftragsberatungsstellen, Projektträgern, Anbietern/Lieferanten, Start-ups und zahlreichen KMU.

Verantwortet im BME – Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik den Bereich Forschung und Entwicklung

Saliha Tuğҫe Tosun, M.A.

Saliha Tuğҫe Tosun ist verantwortlich für EU-weite und nationale Vergabeverfahren sowie das dazugehörige Vertragsmanagement im Bereich İT. Ihr Aufgabenspektrum umfasst neben den Einkaufsprozessen die Verhandlungsführung, die Strukturierung und das Management von gesamten Vergabeverfahren von der Bedarfsermittlung hin zum Zuschlag sowie den Abschluss von EVB-IT Verträgen.

Die Schnittstelle zwischen der IT und dem Vergabewesen gestaltet ihre Arbeit besonders interessant.

Bereits während ihres Bachelor-Studiums hat sie erste Berufserfahrungen im öffentlichen Dienst gesammelt und war als Wirtschaftsfördererin vor allem für das Citymanagement verantwortlich. Seit 2016 ist sie im IT-Bereich tätig und hat sich im Vergaberecht spezialisiert. Neben den klassischen Vergabeverfahren hat sie auch bereits einen Wettbewerblichen Dialog durchgeführt und blickt mit Neugier auf die Entwicklung des Vergabewesens in Anbetracht der Digitalisierung der Verwaltung.

Außerdem hat Saliha Tuğҫe Tosun ihre Erfahrungen in der Praxis des öffentlichen Dienstes 2018-2021 mit dem berufsbegleitenden Studium Master of Public Administration (M.A.) auch auf wissenschaftlicher Ebene vertieft.

Ihr großes Interesse liegt bei der Vernetzung der Anwender des Vergabewesens, dem gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie der Erarbeitung gemeinsamer Lösungsansätze für Herausforderungen bei der Anwendung und Umsetzung europaweiter Vergaberichtlinien und Gesetze, welche uns in unserem Berufsalltag begegnen.

IT-Vergabe, Einkauf und Vertragsmanagement im öffentlichen Dienst

Michael Singer

Michael Singer ist Diplom-Betriebswirt und beschäftigt sich nun bereits seit über 30 Jahren mit dem deutschen öffentlichen Preisrecht (VO PR 30/53) und den hoheitlichen Preisprüfungen durch Bezirksregierungen, die vor diesem Hintergrund zwingend stattfinden können. Seit 2008 ist er selbständig mit Seminaren zum öffentlichen Preisrecht und der Beratung von Auftragnehmern vor, während und nach Preisprüfungen – zunächst freiberuflich selbständig und seit 2019 geschäftsführender Gesellschafter der Singer Preisprüfung GmbH.
 
Zu Einzelfragen des öffentlichen Preisrechts hat er in der Vergangenheit bereits mehrfach Gutachten erstellt.
 
Er ist Gründer und Moderator der XING-Gruppe Öffentliche Aufträge und Preisprüfung mit über 600 Mitgliedern sowie Autor für das Supply Magazin und den Vergabeblog, wo er regelmäßig einschlägige Fachbeiträge zum Thema Preisrecht veröffentlicht.
 
Außerdem arbeitet er auch als Dozent für Preisrecht-Themen beim Bundesanzeiger Verlag und der Carl-Cranz-Gesellschaft.
 
Beim regelmäßig stattfindenden Deutschen Preisrechtstag ist er Mitveranstalter und Moderator.

Geschäftsführer: Michael Singer

Mag. Hubert Reisner

Mag. Hubert Reisner, Richter am Bundesverwaltungsgericht, von September 2002 bis Dezember 2013 Senatsvorsitzender des Bundesvergabeamtes; davor ua in der Volksanwaltschaft und in der Stabstelle des Amtes der NÖ Landesregierung – Gruppe Raumordnung und Umwelt, mit organisatorischen, strategischen und legistischen Aufgaben betraut; laufende nationale und internationale Publikations- und Vortragstätigkeit zum Vergaberecht und zum Verfahrensrecht der Verwaltungsgerichte; Mitglied des Redaktionsbeirates der Zeitschrift Recht und Praxis der Auftragsvergabe – RPA; Experte in Twinning und TAIEX-Projekten der EU, in Projekten und auf Tagungen der EBRD sowie auf Tagungen in Slowenien und der OECD.

Richter am Bundesverwaltungsgericht in Wien

Daniela Holzer-Barth, Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Jahrgang 1977 und seit über 20 Jahren bei Hays tätig, davon über 10 Jahre mit Fokus auf den öffentlichen Sektor.
 
Bei Hays verantwortet Daniela Holzer-Barth das Consulting und Ausschreibungsmanagement im Geschäftsbereich Public Services. Die Abteilung ist zuständig für die Bearbeitung von Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag, für die Bewertung von Vergabeunterlagen hinsichtlich rechtlicher und kaufmännischer Kriterien und für die Koordination interner Schnittstellen zwischen Vertrieb, Rechtsabteilung und den unterstützenden Einheiten.

Zudem agieren ihr Consulting-Team und sie als intern und extern Beratende. Sie vertreten Hays auf Veranstaltungen mit vergaberechtlichem Fokus als Teilnehmende, Ausstellende und auch als Referentinnen und Referenten. Frau Holzer-Barth und Team gestalten Seminare als Co-Referenten aus ihrer Perspektive in die Vergabepraxis und bieten so einen Blick in den Markt.

Ausschreibungsmanagement & Consulting, Hays AG